Apple’s Neue: iPhone und iPod touch
Ok, iPhone und iPod touch gehören nicht zu den billigsten Pordukten ihrer Art. Allerdings muss man Apple attestieren, dass sie in Bezug auf Bedienung der Geräte ganze Arbeit geleistet haben, die sicherlich auch ihren Preis hat.
Auch wenn einige über eine angeblich kratzempfindliche Oberfläche, nur mittelmäßige Audioeigenschaften oder künstliche Beschränkungen klagen, so zaubern diese Geräte beim ersten Kontakt jedem Technikinteressierten einen schwelgenden Glanz in die Augen.
Bedienung, bitte
Die Bedienung erinnert stark an Startrek: So wie LaForge und Data mal eben die Integrität der Oberflächenstruktur des Planeten Baius berechnet haben, so kann man jetzt als stolzer Besitzer eines iPhones/iPods es seinen Vorbildern gleichtun.
Neben der Gestensteuerung erlaubt das Multitouch-Display bei der Nutzung des Browsers sogar das Herein- und Herauszoomen mit 2 Fingern. Nicht nur cool sondern auch intuitiv.
Leider sieht man auf der Glasoberfläche recht schnell, was man bei seinem alten Handy erst dann festgestellt hat, wenn das Gerät am Finger klebenblieb: Schmutz- und Fettreste.
Für jeden, der sich das nicht genau vorstellen kann: my-ismudginator-02
Schnell mal ins Internet
Beide Geräte verfügen über WLAN, die ein wirklich komfortables und angenehmes Surfen im Internet zulassen. Wer also am Abend mal eben die Latest-News oder seinen Webmail-Account checken oder noch einen kurzen Plausch mit seinem Chat-Partner halten möchte, der kann das ganz locker von der Couch aus erledigen - ohne einen PC oder Laptop, der erstmal hochgefahren werden will.
Die Geräte eignen sich also perfekt, um schnell ein paar Informationen aus dem Internet zu sammeln, für die es sich sonst kaum gelohnt hätte, den PC anzuwerfen.
Neue Seiten aufziehen
Der Browser kann dabei ganz “normale”, also nicht extra für PDA’s aufbereitete Seiten darstellen. In diese muss man aber i.d.R. hineinzoomen, um irgendetwas lesen zu können.
Speziell aufbereitete Seiten für das kleinere Display sind also doch angenehmer. Einige Seitenanbieter, wie bspw. XING, haben bereits auf die Neuen von Apple umgestellt, bzw. erweitert.
Stellt sich die Frage, ob man auch die eigene Seite an das iPhone anpassen sollte. Dies hängt sicherlich auch vom eigenen Angebot ab. Momentan werden Apple’s Neue wohl primär von liquiden Privatpersonen und Geschäftsleuten genutzt. Im Hinblick darauf war es eine nachvollziehbare Entscheidung, XING.com in einem speziell aufbereiteten Format anzubieten.
Für alle Seitenbetreiber, die ihr Publikum außerhalb dieser Zielgruppe sehen, wäre eine Format-Erweiterung zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher eine sich nicht rechnende Ausgabe.
iPhone testen
Für diejenigen, denen der Spass zu teuer ist, sei der iPhone-Simulator empfohlen. Hier kann das iPhone kostenfrei “getestet” werden.
Künstliche Beschränkungen
Der Innovationsgeist von Apple macht Spaß. Auch wenn man bei der Bedienung oft merkt, dass das Gerät eigentlich mehr könnte, dies aber offenbar vom Marketing nicht gewollt ist. So können zwar YouTube-Videos über einen speziellen Client abgespielt
werden, der Safari-Browser selbst kann aber kein Flash darstellen.
Auch die vergrabenen Applikationen im iPod touch, die im iPhone freigeschaltet sind, stellen die Frage nach dem Warum.
Fazit
Unterm Strich bekommt man 2 solide Geräte, die ein geniales Bedienkonzept aufweisen, und auch alles weitere, was sie leisten sollen, gut erledigen.
Daß da eigentlich noch mehr geht, gibt Apple für die Zukunft noch weiteren Spielraum nach oben.
Weiteren Angaben zufolge arbeitet Apple bereits an den Nachfolgemodellen. Allerdings müssen die Kalifornier dann schon mit nochmals neuen Innovationen, wie bspw. einem echten 3D-GUI, überraschen, denn der Abstand zu Google’s Android würde sonst zu gering ausfallen.
Sieht Eric Schmidt (Goolge CEO & Mitglied im Board of Directors bei Apple) vielleicht die eigene Plattform Android als Lösung für die breite Masse und das iPhone als Edel-Produkt mit der innovativeren Hardware für gutbetuchte Kunden? Zumindest werden die Weichen momentan für eine solche Koexistenz gestellt.
Wir dürfen gespannt sein …
Geändert am: 22.11.2007
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