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Netbeans für Ruby on Rails

Jeder Ruby on Rails-Entwickler hat sein eigenes Vorgehen bei der Umsetzung seiner Projekte - und auch seine Vorlieben bei der Wahl der Ror-IDE.

Bisher galt eigentlich das eclipse-basierte RadRails von Aptana als solides Entwicklungswerkzeug. Doch nun erscheint eine weitere Java-basierte und kostenfreie Entwicklungsumgebung auf gleicher Augenhöhe: Netbeans präsentiert in der Version 6.0 nun ein Ruby on Rails-Plugin, das sich sehen lassen kann.

Zugegeben: Nachdem ich mich recht gut unter RadRails eingearbeitet hatte, wollte ich eigentlich keinen Bedarf gesehen, mir noch eine weitere IDE zu Gemüte zu führen. Ich bin also zunächst mit einer Portion Skepsis an die Beta-Version des Netbeans-Plugins gegangen.

So waren zunächst einige Operationen, die bei RadRails nun schon an gewohnter Stelle zu finden waren, hier wieder völlig neu aufzufinden. Und überhaupt fehlten mir zunächst einige Steuerungsmöglichkeiten, wie bspw. Start und Stop vom Entwicklungsserver WEBrick.

Nachdem die ersten Testprojekte - auch unter Zuhilfenahme des Generators - erfolgreich angelegt wurden, stellte sich jedoch heraus, daß sich die Entwickler des Plugins durchaus Gedanken zum Thema gemacht hatten: Die komplette Arbeit mit der IDE ging recht leicht von der Hand - teilweise sogar besser, als bei RadRails.

Gerade die mitunter nur sehr feinen Unterschiede zeigten doch erhebliche Abweichung in Bezug auf die Arbeitsweise.
Was bei der Netbeans–IDE sofort gefällt ist der durchdachte Code-Editor, der einen Tick erwachsener wirkt, als bei RadRails.

Letztenendes ist aber gerade eine solche Bewertung eine sehr subjektive Sache. Man kann mit RadRails, wie auch mit Netbeans leicht komplexe Web-Applikationen entwickeln. Bei diesen beiden Programmen ist die Auswahl in meinen Augen also eine reine Geschmacksfrage.

Netbeans Ruby on Rails Screencast

Geändert am: 27.09.2007
Einsortiert: Programmierung, Ruby (on Rails) | WONG IT
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